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aus der Website von  Gerhard E. Gründler

Wo Sie hier gelandet sind

Auf der Website eines älteren Journalisten


Eingerichtet von einem Privatier, der mit 81 das Welttheater und die Entwicklung des Gewerbes mit abnehmender Aufmerksamkeit verfolgt. Deshalb bin ich nur ein gelegentlicher Bearbeiter dieser Textfelder. Sie finden hier neuere neben abgelagerten Arbeiten, unter Kurzwaren im "Sprachmülleimer" einige Sottisen zum öffentlichen Jargon, eine Sammlung alter und neuerer Exklusivmeldungen, genannt Scoops, sowie "Stichelworte" aus dem kleinen Medien-Abc, dazu noch einige biografische Notizen sowie einen Bericht über die Untersuchung des "Pamir"-Untergangs durch das Seeamt Lübeck. Auf meinem Bücherzettel stehen Anmerkungen zu mich intessierenden Titeln. Außerdem habe ich den Text eines Buches über den Nürnberger Strafprozess gegen die Hauptkriegsverbrecher dazugestellt, den Arnim v. Manikowsky und ich 1967 unter dem Titel "Das Gericht der Sieger" veröffentlicht haben. - Das Copyright an diesen Arbeiten bitte ich zu respektieren. Ich würde mich freuen, wenn die Website jüngere Leser für den journalistischen Beruf erwärmt. Sie besteht seit Ende 2000. Das Personenregister ist unvollständig.

--Hier zu finden:
Der Zweifel half Kachelmann
Warum die bösen Nachrichten so beliebt sind
Scoops gibt es solche und solche
Vor 70 Jahren überfielen deutsche Truppen die Sowjetunion
Der Pate zum Preis: Egon Erwin Kisch
Der Fall Geffcken - Bismarcks Presseaffäre
Was Paul Sethe dem Spiegel schrieb
Die Admirale und der Kapp-Putsch
Warum ging die Pamir unter?

Auch 'ne Medienkritik
In der Richtigkeit
bin ich dich über,
aber in der Fixigkeit
bist du mich über.

- sprach Fritz Reuters Onkel Bräsig




Zwei Bücher von mir - überall im Buchhandel
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Bismarck auf Treibjagd

Die missglückte Strafaktion
gegen Geffcken und
die Deutsche Rundschau

Ein Kriminalfall aus dem Drei-Kaiser-Jahr 1888:Im Mittelpunkt steht der Hamburger Geheimrat Prof. Dr. jur. Friedrich Heinrich Geffcken, ein Studienfreund Friedrichs III. Bald nach dem Tod des Monarchen, der nach nur 99 Tagen auf dem Thron dem Kehlkopfkrebs erlag, veröffentlicht Geffcken in der "Deutschen Rundschau" Auszüge aus dem Tagebuch, das der damalige Kronprinz zu Zeiten des deutsch-französischen Krieges und der Reichsgründung geführt hatte. Diese Texte zu publizieren, hatte der Kaiser ihn nicht autorisiert. Für den Reichskanzler Otto von Bismarck ist das nicht nur ein Vertrauensbruch, sondern auch strafbarer Landesverrat; er lässt Geffcken einsperren. Doch das Reichsgericht verwirft die Anklage und hebt die Untersuchungshaft auf. Bismarck ist blamiert.

"Eine spannende kleine Studie, an der ein
echter Polit-Krimi verloren gegangen ist."

Susanne Dohrn im vorwärts

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Einmal vorwärts und zurück

Zeitungmachen für Genossen

Mein Buch berichtet von Erfahrungen und Enttäuschungen als Chefredakteur der sozialdemokratischen Wochenzeitung Vorwärts im Bonn der Jahre 1971 bis 1976. Damals regierte die sozialliberale Koalition, und die Bundeskanzler hießen Willy Brandt und Helmut Schmidt. Die Redaktion setzte stärker auf journalistische Kompetenz als auf die von der Partei abgeleitete Autorität. Das Wort Partei sollte kleiner und das Wort Zeitung größer geschrieben werden. Mir war vertraglich zugesichert worden, den Vorwärts in eigener Verantwortung zu gestalten. Allein die Redaktion hatte Inhalt Form und Stil des Blattes zu verantworten. Die Kluft zwischen der redaktionellen Freiheit und der in der Öffentlichkeit nachwirkenden Vorstellung vom ferngelenkten Parteiorgan bestimmte Reiz und Wirkung des an langer Leine laufenden Vorwärts. Doch die für seine Weiterentwicklung nötigen Investitionen konnte der parteieigene Verlag nicht bezahlen, und der Partei war dieser lästig gewordene Vorwärts keinen Zuschuss wert. Deshalb gibt es ihn als Wochenzeitung schon lange nicht mehr. Seine Rückkehr nach Berlin erlebte er nur noch als Gratis-Monatsblatt für Genossen.

Das Schlusskapitel: Der Hund muss aus dem Loch









Bismarck
auf Treibjagd

BoD-Taschenbuch,
Hamburg 2009,
132 Seiten, € 12,50
ISBN 9783837084



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Einmal vorwärts
und zurück -
Zeitungmachen
für Genossen.

HPG-Taschenbuch,
Hamburg 2002,
300 Seiten, € 19,20
ISBN 3-8311-3229-1



Zuletzt gelesen:

Golo Manns Doktorarbeit über Friedrich von Gentz

Golo Mann: Secretary of Europe, The Life of Friedrich Gentz, Enemy of Napoleon, Translated by William H. Woglom, Archon Books 1970, ISBN 0-208-00957-4. (Reprint der Erstausgabe der Yale University Press von 1946)


Personenregister------ Kogon, Eugen Reuter, Ernst

Kohl, Helmut Rickers, Karl
Adenauer, Konrad Fränkel, Wolfgang I. Kreisky, Bruno Riegner, Gerhart M.
Adorno, Th. W. Friedberg, Heinrich v. Rodenberg, Julius
Ahlers, Conrad Friedrich III. Lessing, Gotthold Ephr. Rockefeller, Nelson
Arndt, Adolf Levetzow, Magnus v. Roggenbach, Franz v.
Augustus Lichtenberg, Georg Chr. Roosevelt, Franklin D.
Gayk, Andreas Liebknecht, Karl Rosenberg, Arthur
Baden, Max von Geffcken, Fr. Heinrich Lincoln, Abraham Roth, Philip
Bauer, Leo Genscher, H. D. Lippman, Walter Rousseau, Jean J.
Bebel, August Gontscharow,Iwan A. Lossow, Otto von
Becker, Kurt Grass, Günter Lubbe, Marinus v.d. Sänger, Fritz
Benda, Ernst Groener, Wilhelm Ludendorff, Erich Schärf, Adolf
Bereschkow, Valentin Grotius, Hugo Ludwig XIV. Scheel, Mildred
Bernhard, Thomas Lübke, Heinrich Scheler, Max
Bethmann-Hollweg Grynszpan, Herschel Lücke, Paul Scheidemann, Philipp
Bismarck, Otto v. Goebbels, Josef Lüdemann, Hermann Schelling, Heinrich v.
Boswell, James Göring, Hermann Luxemburg, Rosa Schiller, Karl
Brandt, Willy Guderian, Heinz Schmidt, Helmut
Brauer, Max Machiavelli, Nicolo Schmitt, Carl
Braun, Otto Haffner, Sebastian Manikowsky, Arnim v. Schopenhauer, Arthur
Bull, Hans-Peter Halder, Franz Mann, Golo Schröder, Gerhard
Bullock, Allan Heber, Fritz Schulenburg, W. Graf v.
Heinemann, Gustav Mann, Thomas Schuller, Victor
Castlereagh, R.St. Heinemann, Hilda Maternus, Ria Sethe, Paul
Carstens, Karl Heinkel, Ernst McCloy, John J. Seisser, Hans von
Churchill, Winston Hensen, Horst-Diether Mehring, Franz Sorge, Richard
Clay, Lucius D. Heuss, Theodor Mende, Erich Stalin, Josef
Crossman, Richard Hindenburg, Paul v. Merkel, Angela Stampfer, Friedrich
Hitler, Adolf Metternich, Klemens v. Stammberger, Wolfgang
Hobbes, Thomas Musil, Robert Steffen, Jochen
Diebitsch, Johannes Hoegner, Wilhelm Mussolini, Benito Steltzer, Theodor
Dregger, Alfred Höpker Aschoff, Herm. Müller, Hermann Stempel, John E.
Hohenlohe-Schillingsfürst Stosch, Albrecht v.
Strauß, Franz-Josef
Ebert, Friedrich Jaeger, Richard Nannen, Henri Suttner, Bertha von
Eden, Anthony Jefferson, Thomas Nelte, Otto Trotha, Adolf von
Ehrhardt, Hermann Johnson, Lyndon B. Niclauß, Karlheinz Twain, Mark
Eichhorn, Emil Johnson, Samuel Nixon, Richard
Eichmann, Adolf Nobel, Alfred Victoria, Kaiserin Friedr.
Erhard, Ludwig Kahr, Gustav von Nolte, Jost Voltaire
Ekke, Arno Kaisen, Wilhelm Noske, Gustav Vogel, Hans-Jochen
Erler, Fritz Kant, Immanuel Paczensky, Gert v.
Pyle, Ernie Weber, Max
Kapp, Wolfgang Raab, Julius Wehner, Herbert
Franklin, Benjamin Katz, Rudolf Radbruch, Gustav Weizsäcker, Richard v.
Feder, Ernst Kiesinger, Kurt Georg Raeder, Erich Wintrich, Josef
Figl, Leopold Kisch, Egon Erwin Rath, Ernst vom Wilhelm II.
Fischer, Joschka Kausch, Hans-Joachim Rau, Johannes Wischnewski, H.-J.
Franz Josef Reemtsma, Jan Philipp Wise, Stephen S.
Freud, Sigmund Reimann, Max
Remer, Otto Ernst Zehrer, Hans


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01.07.2011